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Urlaub mit Kindern – doch wo blieb die Erholung?

Urlaub mit Kindern – doch wo blieb die Erholung?

Dieser Urlaub war wenig erholsam. Das lag nicht an den Kindern an sich – klar, sie haben geweint und gestritten, waren schlecht drauf oder müde oder alles zusammen. Aber das ist eben Alltag mit Kindern. Der Beste und ich haben im Urlaub, wenn unsere Köpfe qualmten, darüber nachgedacht, warum dieser Urlaub nicht den gewünschten Erholungseffekt hatte. Im Hinterkopf hatten wir dabei unseren letzten Urlaub im März hier, der Balsam für unsere Seele war – im Vergleich zu jetzt. Es war sogar der erste Urlaub, den wir sofort verlängert hatten.

Und so verglichen wir bewusst die beiden Familienhotels und stellten Unterschiede fest, die in der Masse am müden Zustand von uns allen Schuld war.

Essen im Familienhotel

Wir entscheiden uns seit vielen Urlaub bewusst für Halbpension, da wir das Einkaufen, tägliche Kochen und Aufräumen danach für 5 Personen gerne vermeiden möchten. Wichtig dabei: Kinderbuffet. Damit meine ich nicht nur Essen, welches Kindern auch schmecken soll (Nudeln statt Scampi), sondern auch die Möglichkeit, dass die Kinder sich ihr Essen alleine holen können.

Es gab Abende, da waren der Beste und ich gefühlt nur damit beschäftigt den Kindern das Essen und die Getränke zu holen. Sie kamen nirgendswo an, konnten die Gerichte nicht mal sehen. Also hoch heben, Teller holen, befüllen, Kind zurück bringen. Nächstes Kind. Gleiches Prozedere. Letztes Kind – ihr wisst schon. Inzwischen hatte das erste Kind beschlossen, dass eigentlich alles was auf dem Teller war nicht schmeckte und es deshalb noch mal gucken gehen wollte. Mit dem zweien führte der andere inzwischen ein Gespräch darüber, warum Eis ein Nachtisch ist und nicht der Blumenkohl. Und Kind 3 hat mal eben getestet was passiert, wenn man das Glas mit Inhalt über das geschmierte Brot laufen lässt. Während einer erneut den Teller für Kind 1 befüllt, der zweite über die Zuordnung von Nachtisch und Hauptspeise diskutiert, wischt er auch noch den Saft vom Tisch/Teller/Boden.

Hilfreich beim Essen, wenn dann nun mal jeder etwas auf seinem Teller hat, was auch einigermaßen schmeckt: Kinderbesteck und Lätzchen. In diesem Urlaub musste besonders unser Kleiner mit Kuchengabel und Kaffelöffel Vorlieb nehmen – was ok war. Für Melina und Freddie waren diese aber eindeutig zu klein, unser Besteck aber eigentlich zu groß schwer und wuchtig. So mussten wir alles kleinschneiden. Auch hatten wir schon mal den Luxus, in einem Hotel Lätzchen zu Verfügung gestellt zu bekommen. Das war wirklich klasse, da wir während eines einwöchigen Hotelurlaubes nicht waschen und die dreckigen Dinger aber auch nicht so lange irgendwo bunkern lassen wollen.

Für Freddie und Melina isst es sich zudem einfacher, wenn sie eine Sitzerhöhung haben. Das sind Kissen aus festem Schaumstoff, die einfach auf die normalen Stühle gelegt werden. So wird auch das Kleckerrisiko gemindert. Ehrlich.

Unverzichtbar für ein entspanntes Essen der Eltern: eine Spielecke im Restaurantbereich. Sie sollte nicht versteckt in einer Ecke sein, sondern gut einsehbar mit Spielzeug für verschiedene Altersgruppen.

Animation in einem Familienhotel

Für uns ebenfalls eine Erleichterung: ein Freizeitangebot für die Kinder. Ohne Frage, die Kinder wollen Spaß und Abwechslung und Programm. Was machen wir heute ist die wohl meist gestellte Frage nach was essen wir heute. Auf beides hätte ich gerne immer eine Antwort und die fällt leicht, wenn andere sich darum kümmern. Stichwort: Kinderanimation.

 

Ich will nicht, dass jemand meine Kinder betreut. Nein mir geht es um Freizeitaktivitäten, die ich entweder mit meinem Kind zusammen machen (Lagerfeuer mit Stockbrot) oder bei denen ich mein Kind beaufsichtige (Schatzsuche oder Bastelaktivitäten).  Gibt es dann noch eine Schwimmhalle auf dem Areal, die täglich genutzt werden kann, ist das Gesamtpaket perfekt.

Wie ist es bei euch? Was darf bei eurem Familienurlaub nicht fehlen?

Ich bin gespannt, Eure Jette!



8 thoughts on “Urlaub mit Kindern – doch wo blieb die Erholung?”

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