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Ich als working mom #meinmorgen

Ich als working mom #meinmorgen

„Da da.“ Die Uhr zeigt 4.10 Uhr. Die perfekte Zeit aufzustehen, findet mein Sohn. Mein Ziel war mal die 5 auf der Uhr, aber bevor Freddie wieder schreit und wütet und so auch Melina wach macht, beuge ich mich seinem Fingerzeig Richtung Tür.

Müde und schwerfällig schlürfe ich mit Freddie auf dem Arm in Richtung Küche. Denn mein erster Gedanke ist „Kaffee. Viel Kaffee.“ Und so läuft nur wenige Minuten später das braune Überlebenswasser in meine inzwischen unverzichtbare XXL-Tasse.

Aufstehen um 4 Uhr

Seit fast zehn Wochen tut Freddie sich unglaublich schwer zu schlafen. Wird er vor vier Uhr wach, kann ich ihn noch mal kuschelnd zum Weiterschlafen bewegen. Alles ab vier Uhr ist die perfekte Aufstehzeit, für ihn. Denkt er.

Denn es ist nicht so, dass er gut gelaunt und spielend in den Tag startet. Nein. Er, quengelnd auf meinem Arm, lässt sich von mir mit Kaffeetasse in der Hand, durch die Wohnung tragen. Da ich seit dieser Woche wieder arbeite, versuche ich die Zeit zu nutzen. Welch Vorhaben.

Aufräumen, Waschmaschine anmachen, Frühstück vorbereiten, Sohn schon mal anziehen, duschen gehen und Brotdosen für den Tag vorbereiten. Einarmig natürlich.

Ich könnte jetzt auf euer Mitleid hoffen. Mache ich aber nicht. Denn die Zeit wird genutzt. Für mich, für die Kinder, für uns. Und dank Kaffee, viel Kaffee, komme ich gut durch den Tag.

Und pünktlich zur Arbeit. Und da bin ich verdammt gerne. Aber dazu im nächsten Teil dann mehr.

Eure Jette



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