hier wird gemotzt und gel(i)ebt

Kita-Eingewöhnung „Die Wendung“

tweet1  Freddie geht nun die dritte Woche in die Kita, wobei er letzte Woche wegen Fieber und Schließzeit nur zwei Tage da war.

Dementsprechend fing Helmut mit der Eingewöhnung diesen Montag nahezu bei null an.

Bleibt er bei Freddie, spielt dieser alleine, mit den anderen oder guckt einfach zu. Alles kein Problem. Verlässt der Herr Papa den Raum gibt es für Freddie kein halten mehr. Es wird geschrien, gewütet und gestrampelt. Spielen ohne Papa? Nicht mit ihm.

Bei Melina war es damals ähnlich. Auch sie war sehr an der Kita, dem Spielen und den anderen Kindern interessiert – jedoch nur so lange wie ich mit ihr Raum war. Damals beschlossen wir, nach drei Wochen, das Helmut die Eingewöhnung übernimmt. Zeitgleich suchte sie sich eine neue Erzieherin als Bezugsperson aus. Und zack, eine Woche später war sie ein „vorbildliches“ Kita-Kind.

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Heute nun die Wendung bei Freddie. Helmut hat die Eingewöhnung ja von Anfang an übernommen. Und auch Freddie hatte die gleiche Bezugserzieherin wie Melina damals. Heute nun war sie krank, die Leiterin übernahm. Und was war? Helmut verließ den Raum. Freddie guckt. Freddie spielt. Alles ist gut.

Kann es sein, dass Kinder den ersten negativen Moment in der Kita mit einer Person verbinden? Helmut und ich mögen die eigentliche Bezugsperson. Unbewusst beeinflussen wir Freddie also nicht.

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Aber kaum tritt eine andere Person an die Seite meines Kindes, klappt es in der Kita besser. Zufall? Ich bin gespannt wie es morgen weiter geht.

Eure Jette



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