Ein Familienblog aus Berlin. Hier wird gemotzt und gel(i)ebt

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Immer am fünften eines Monats sammelt Frau Brüllen Tagebuchbeiträge, die die Frage “Was  machst du eigentlich den ganzen Tag?” beantworten. So war mein Tag!

Der Tag begann früh, zu früh. Eigentlich bin ich morgens noch alleine in der Wohnung unterwegs – dusche und bereite das Frühstück vor. Mal mit dem Besten, mal ohne. Heute aber weckte mich schon kurz vor 5 Uhr Bosse. Und wie das mit Kindern ist, die viel zu früh aufstehen, sie sind müde, anhänglich und haben schlechte Laune. Ich sehnte mich also recht schnell nach Kaffee. Später sollte ich den Grund noch erfahren.

Auch Melina schlief lange, ich musste sie wecken. Seit dem sie zur Schule geht, ist Ausschlafen für sie hier nicht mehr möglich. Da sie morgens aber nur frühstücken, sich waschen und anziehen muss, reicht eine halbe Stunde. Und so verlassen wir beide halb acht das Haus. Mit dem Fahrrad fahren wir zur Schule und ich von da aus weiter zur Arbeit. Der Beste bringt die beiden Jungs zur Kita und fährt dann auch ins Büro.

Gegen halb elf meldete er sich allerdings bei mir. Die Kita rief an – Bosse sei krank. Jetzt machte die unruhige Nacht Sinn. Inzwischen fieberte er. Der Beste fuhr vom Termin in die Kita und holte ihn ab. Ich konnte bis 14 Uhr arbeiten, Melina auf dem Rückweg abholen und traf mich dann mit de Besten, der inzwischen auch Freddie abgeholt hatte, zu hause. Er fuhr dann wieder zurück ins Büro und ich übernahm die Kinder. Bosse schlief nach kurzer Zeit auf meinem Arm ein – auf der einen Seite gut. Auf der anderen machte es mich auch bewegungsunfähig.

Für solche Momente empfiehlt es sich eine kleine Beschäftigungsidee für die anderen Kinder parat zu haben. Bei uns gab es heute ein Puzzle und ein Memory-Spiel. Wir kuschelten viel im Bett und Melina und Freddie haben sich auch gut allein beschäftigt.

Morgen habe ich zum Glück frei, denn Bosse kann definitiv noch nicht in die Kita. Eine Sorge weniger. Und am Freitag machen wir es wie heute. Ich arbeite vormittags und der Beste nachmittags. So kommt jeder ins Büro und doch ist auch für die Kinder gesorgt.

Zum Abendbrot habe ich es mir auch einfach gemacht: Ich habe kochen lassen. Denn der fiebernde Bosse  möchte entweder auf mir liegen oder von mir getragen werden. Drückt mir die Daumen für die anstehende Nacht!

Wie macht ihr das mit kranken Kindern und Arbeiten?

Hier findet ihr weitere Tagebuchblogger von heute. Viel Spass!



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