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Nachhaltigkeit leicht gemacht – 8 Tipps für den Alltag

Nachhaltigkeit leicht gemacht – 8 Tipps für den Alltag

Je mehr ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit, Müll, Fleischkonsum und Folgen für die Umwelt beschäftige, umso verunsicherter bin ich. Was “darf” ich, was nicht? Ist Soja eine Alternative oder genauso schädlich? Auch ist es meist nicht so einfach, Gewohnheiten umzustellen. Zum Thema Milch hatte ich ja bereits einen Faktencheck geschrieben. Darin steht auch, warum Bio-Milch eigentlich keine wirkliche Alternative zur konventionellen Milch ist.

Fleisch – ja oder nein? Bio oder Discounter? Wie viel Müll ist normal? Bei allen Ambitionen gilt: Sie müssen zu einem passen und umsetzbar sein. Dabei gibt es Dinge, die kein Geld kosten, aber vieles bewirken. Vielleicht ist ja was für euch dabei?

Tipps für den Alltag

  1. Verzicht auf Coffee-to-go-Becher. Ich nehme mir den Kaffee von zu hause im Thermobecher mit. Ob ich mir den Kaffee unterwegs auch direkt da reinfüllen lassen kann, habe ich bisher noch nicht getestet.
  2. Beutel statt Plastiktüten beim Einkaufen. Die Stoffbeutel gibt es inzwischen in diversen Farben und Formen an vielen Kassen. Ich habe mir angewöhnt, einfach immer einen dabei zu haben.
  3. Obst und Gemüse lose einkaufen. Statt drei Birnen in eine Plastiktüte zu packen, lege ich sie lose aufs Band und so auch in meine Einkaufstasche. Zu hause würde ich das Tütchen ja eh nur wegwerfen und schützen tut sie meine Produkte auch vor nichts. Nahrungsmittel, die schnell matschen könnten, wie zum Beispiel Tomaten, packe ich in meinem Beutel ganz nach oben.
  4. Saisonales Obst und Gemüse kaufen. Welches das ist, habe ich euch hier verlinkt. Generell kaufe ich lieber ein Mal mehr ein, statt zu viel im Kühlschrank zu haben und wegzuschmeißen. Wer das nicht möchte, könnte einen Essensplan für die Woche schreiben und so gezielt einkaufen.
  5. Bewusst auf Fleisch verzichten. Früher gab es bei uns jeden Tag Fleisch, seit ein paar Jahren kochen wir abwechslungsreicher. Der Beste hat vorgeschlagen, einen Tag in der Woche vegan zu essen.
  6. Bus und Bahn statt Auto. Ich wohne in Berlin, das Auto hier stehen zu lassen, ist keine Kunst. Im Gegenteil. Ich spare Zeit, weil ich keinen Parkplatz suchen muss. Weitere Alternative: Fahrgemeinschaften oder das Fahrrad.
  7. Auf Online-Shopping verzichten. Ich versuche so viel wie möglich in Läden, am besten noch in kleinen privaten, zu kaufen, statt online zu bestellen. So unterstütze ich die Händler vor Ort und vermeide zusätzlich Verpackungsmaterial. Generell gilt, den allgemeinen Konsum zu überdenken. Brauche ich das Kleid oder das neuste Handy wirklich?
  8. Leitungswasser trinken. Das Berliner Leitungswasser ist laut Stiftung Warentest besser als gekauftes Wasser. Warum? Unter anderem wegen des Kalziumgehalts.

Habt ihr noch Tipps für den Alltag? Dann immer her damit.

Eure Jette

Nachhaltigkeit im Alltag



5 thoughts on “Nachhaltigkeit leicht gemacht – 8 Tipps für den Alltag”

  • Hallo!
    Bei dem Punkt saisonales Obst und Gemüse wollte ich dir eventuell mal die solidarische Landwirtschaft (Solawi) empfehlen. Ich komme nicht aus Berlin, aber dort gibt es das sicher auch. Da kriegt man jede Woche einen Ernteanteil an Obst, Gemüse und Salat. Sehr regional und saisonal, wir wissen ja sogar von genau welchem Feld geerntet wird. Oft man hat auch selbst die Möglichkeit mitzuhelfen. Wenn man gerne mit viel Gemüse kocht und auch mal neues ausprobieren möchte ist das echt eine tolle Sache. Schwarzwürzelpüree ist zum Beispiel mega lecker, aber hätte ich mir sonst nie gemacht.
    LG
    Michelle

  • Liebe Jette,
    ich habe meist einen leeren Thermobecher dabei und lasse ihn mir auffüllen. Bei Tchibo bekommt man sogar 10 Cent Rabatt mit eigenem Becher.
    Weitere Tipps habe ich auch nicht, wir überlegen auch immer wieder, was wir im Alltag leisten können und was eben nicht.
    Ach doch, eine Sache vielleicht noch: Im Frühjahr pflanzen wir immer einige Kräuter auf dem Balkon, so hat man diese frisch verfügbar und muss nicht die in Plastik abgepackten kaufen.
    Liebe Grüße
    Laura

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