hier wird gemotzt und gel(i)ebt

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist der 5. Juli und wie jeden Monat fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Meiner beginnt um kurz nach halb sieben mit drei wachen Kindern, die aber zum Glück zum Kuscheln noch im Bett bleiben – zumindest für 5 Minuten. Der Hunger treibt uns aus den Federn und an den bereits gedeckten Frühstückstisch. Yammi.

Wir haben vor einigen Tagen einen Reiterhof geschenkt bekommen und damit spielen die Kinder sehr ausgiebig, so dass wir tatsächlich in Ruhe und im Buch lesend frühstücken können. Ich weiß diese zehn Minuten sehr zu schätzen! Denn bereits wenig später beginnt das allmorgendliche Chaos. Wer möchte was anziehen? Hose? Rock? Welche Schuhe? Wie soll denn das Wetter werden?

Doch irgendwann haben alle was an. Irgendwann sind alle Tränen getrocknet. Durchatmen, noch ein Würstchen für die Kinder auf die Hand und der Beste bringe sie in die Kita. Ich mache kurz etwas für den Blog, denn heute ist ja Motzmittwoch. Geschrieben habe ich zum Thema: „Ich bin kein Mülleimer!“ Ihr kennt das bestimmt: Die Kinder essen nicht auf und die Reste landen in eurem Mund. Ich wollte das ändern und musste feststellen, dass das gar nicht so einfach ist.

Nach dem Regen ist vor dem Sonnenschein

Draußen regnet es inzwischen, meine Laune sinkt. Aus Prinzip mache ich kein Licht an. Stattdessen sitze ich im Halbdunklen, stille den Babysohn in den Schlaf und mache mich für den Tag fertig. Denn eigentlich sind wir zum Kinderwagenschieben mit einer Freundin verabredet. Und zum Glück klappt das auch. So trinken wir einen Kaffee, schieben die Kinder und erzählen.

Der Nachmittag ist angebrochen. Ich mache mir etwas schnelles zu essen und hole die beiden großen Kinder von der Kita ab. Wir wollen einen kleinen Indoor-Garten im Wohnzimmer anlegen. Und so kaufen wir uns eine Tomaten- und eine Paprikapflanze. Die erste Verkostung gönnen wir uns zum Abendbrot. Test bestanden. Mal sehen ob unser grünen Daumen ausreicht.

Jetzt liest der Beste die Gute-Nacht-Geschichte mit den Kindern und ich tippe diese Zeilen. Und so neigt sich der Tag zu Ende – mit besserem Wetter und besserer Laune als gedacht.

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