hier wird gemotzt und gel(i)ebt

Motzmittwoch: Grüße an meinen inneren Schweinehund

Motzmittwoch: Grüße an meinen inneren Schweinehund

Nun sitze ich hier, mit meiner Schokolade in der Hand beziehungsweise im Mund. Es ist 22.18 Uhr und es knistert und knuspert auf dem Sofa. Kurz beschleicht mich mein schlechtes Gewissen. Habe ich nicht heute morgen erst noch Sport gemacht? Habe ich nicht vor 10 Minuten noch Salat und Pute gegessen? Ja, habe ich. Und nun esse ich eben noch etwas Süßes hinterher.

Es schmeckt, lieber innerer Schweinehund. Also schimpfe nicht mit mir. Denn schlimmer als dein Ärger, ist meine eigene Unzufriedenheit und die kommt schneller als mir lieb ist. Nämlich mit dem letzten Happen der Schokolade. Musste das jetzt sein? Hätte nicht auch ein Apfel gereicht?

Lieber innerer Schweinehund, du willst eine ehrliche Antwort? Nein, Obst ist keine Schokolade und somit keine Alternative. Ich bemühe mich. Ich gehe mindestens 10.000 Schritte am Tag und versuche drei Mal die Woche Sport zu machen. Alle, die jetzt Wow denken – ich rede hier von 15 minütigen Workouts in meinem Wohnzimmer. Aber drei mal 15 Minuten ist mehr als vorher.

Es gibt Dinge, auf die kann ich gut verzichten. Zum Beispiel Eis, wenn die Kinder sich eines holen. Auch habe ich mir das Aufessen der Naschsachen von den Kindern abgewöhnt. Wenn ich nasche, dann bewusst. So wie jetzt.

Denn es geht mir nicht um das schnelle Abnehmen und den kompletten Verzicht – zu groß ist die Angst vor dem Jojo-Effekt – es geht mir um die ausgewogene Ernährung, die ausreichende Bewegung und mich. Und zu mir gehört eben auch die Naschkatze, lieber innerer Schweinehund.

Guten Hunger, Eure Jette!



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