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Motzmittwoch: Familie ist man nicht, Familie fühlt man!

Motzmittwoch: Familie ist man nicht, Familie fühlt man!

Viele Diskussionen fußen darin, dass Menschen versuchen zu definieren. Damit grenzen sie ein, aber auch aus. In Schubladen möchte keiner gesteckt werden. Sonst folgt der erhobene Zeigefinger! Aber einer Gruppe per Definition angehören – ja bitte.

Was also ist Familie? Oder wer ist Familie? Für Heribert Prantl ist eine kinderlose Ehe keine Familie. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Wie definiere ich eigentlich Familie?

Ich sehe uns seit dem 8. Juni 2012 als Familie – seit der Geburt unserer Tochter. Vorher waren wir ein Liebespaar, Partner, Freunde, Streithähne. Der Duden definiert es wie folgt:

Familie: aus einem Elternpaar oder einem Elternteil und mindestens einem Kind bestehende (Lebens)gemeinschaft

Eine Leserin antwortete der Süddeutschen-Zeitung. Sie fühlte sich als kinderlose Ehefrau ausgeschlossen, definiert sich ebenso wie Partner mit Kindern als Familie. Es stimme sie „traurig“.

Ich denke ein weiteres Mal darüber nach. Wie definiere ich Familie? Gehören Kinder dazu? Mama und Papa? Nein. Auch Alleinerziehende mit Kind(ern) sind Familie. Warum nicht auch Ehepartner ohne Kinder? Ist Familie zählbar? Nein, Familie fühlt man. Familie ist Liebe, Nähe, Vertrauen, Verlass. Familie heißt WIR. Wer zu dem WIR zählt, sollte jedem selbst überlassen sein.

Oder wie seht ihr das? Eure Jette!



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