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Motzmittwoch: Der Thermomix ist wie eine Waschmaschine

Motzmittwoch: Der Thermomix ist wie eine Waschmaschine

Ich habe einen Thermomix. So die Fronten sind geklärt. Ihr dürft mit den Augen rollen. In den letzten Tagen kam dieses Thema gehäuft auf und ich möchte an dieser Stelle einmal, gerne auch zum Letzten Mal, meinen Senf abdrücken.

Ob in Gesprächen oder bei Diskussionen auf Facebook – die Leute, die den Thermomix belächeln, sind absurder Weise Leute, die gar keinen haben. Wie kann ich aber etwas als unnötig empfinden, wenn ich es gar nicht getestet habe?

Argumente die für einen gegen den Kauf sprechen, meine ich dabei nicht. Aber Sätze wie „ich koche lieber selber“, „das kann man auch alleine“ sind so sinnlos, wie der Berg Abwasch nach dem Kochen – wenn man ihn denn hat den Thermomix.

Liebe Leute, ich weiß immer noch wie eine Paprika aussieht, ich kann Risotto auch noch immer alleine würzen und ja, auch das Umrühren habe ich nach einem Jahr als Besitzerin des Küchengerätes nicht verlernt. Aber, ich bin froh es nicht mehr machen zu müssen.

Eis

Die Zwiebeln schneidet er – ich muss weder heulen noch Mascara verschmiert im Gesicht tolerieren.

Der Milchreis wird eine halbe Stunde lang automatisch umgerührt – kein anbrennen heißt glückliche Kinder und die Zeit nutze ich gerne für etwas anderes.

likoer
Liebe Kritiker, ihr braucht euch auch nicht zu sorgen, dass ich meinen Geschmack verliere. Die Rezepte des Thermomixes bieten, wie Rezepte aus Kochbüchern übrigens auch, Orientierung. Man kann natürlich Rezepte abwandeln, man kann die Funktionen des Gerätes natürlich auch ohne Vorgabe nutzen.

Apropo Funktionen: schneiden, pürieren, umrühren, kneten, garen, mixen – es gibt so viele Küchenutensilien, die ich seitdem Kauf des Thermomixes nicht mehr benutzt habe.

muffin

Schön übrigens auch, dass der Abwasch so minimalistisch ist – quasi einfach nicht vorhanden. Denn alle Einzelteile des Gerätes, die dreckig werden, können in den Geschirrspüler.

Wer also Reis mit Gemüse und Lachs essen möchte, hat? Richtig, keinen Abwasch. Außer man nutzt den Herd. Dann hat man zwei Töpfe, eine Pfanne und diverse Kellen zum Umrühren und Wenden.

zucker

Für mich ist der Thermomix ein Fortschritt, den ich gerne nutze. Denn ich nutze die gewonnene Zeit so für die Familie, den Haushalt oder mich. Ähnlich dachten damals bestimmt auch die Menschen, als die Waschmaschine eingeführt wurde. Welch Erleichterung!

Lasst es euch schmecken, eure Jette!



4 thoughts on “Motzmittwoch: Der Thermomix ist wie eine Waschmaschine”

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