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Unser getrennt verbrachtes Wochenende

DSC01767Eigentlich freuen wir uns immer auf das Wochenende: Familienzeit. Die ist unter der Woche nämlich begrenzt. Sehr. Doch nun kam die Hitze hinzu und Freddie war so semi bis gar nicht begeistert.

Also blieb ich mit ihm im schattigen Hinterhof, während Melina und der Beste die Zweisamkeit genossen: Spielplatz, Tierpark, schwimmen, Eis essen.

Ein wenig neidisch war ich ja schon. Aber nur ein bisschen. Denn Melina kommt als größeres Kind momentan oft zu kurz. Freddie ist mit seinen 12 Monaten fleißig am Laufenlernen. Sprich, ich gehe den ganzen Tag mit Freddie am Finger durch die Gegend. Prinzipiell okay, aber auf dem Spielplatz sind wir meist nicht wirklich in Melinas Nähe. Also schreie ich ihr ein „super“ entgegen oder hebe den Daumen um ihr ein „toll gemacht“ zu signalisieren.

Möchte sie zu hause mit mir puzzeln, laufe ich mit dem Kleinen durch die Wohnung und rufe Melina zu, dass das Puzzleteil oben rechts in die Mitte der dritten Reihe muss. Es sind zahlreiche Situationen, in denen es bzw sie mir leid tut.

Jeden Abend, wenn Freddie schläft, haben wir eine Stunde nur für uns. Und natürlich muss auch Freddie mal warten oder eben weinen. Und ja, es gibt auch Spiele, die ich mit Beiden spielen kann, aber es gibt eben auch die anderen Situationen wie eben beschrieben.

Und als ich so mit Freddie im Schatten saß, die Füße im Planschbecken und das Eis mich erfrischte, war ich trotz der fehlenden Familienzeit glücklich. Glücklich, weil Melina mal die volle Aufmerksamkeit hatte. Nicht warten oder leise oder vorsichtig sein musste. Auch das ist Familienzeit. Nur ein bisschen anders.



1 thought on “Unser getrennt verbrachtes Wochenende”

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