hier wird gemotzt und gel(i)ebt

Aktiv auch in der Dunkelheit

Foto 1 (2)Ich mag sie einfach nicht: Die Monate in denen sich die Tage früher und früher in Dunkelheit verabschieden. Hole ich Melina 15.30 Uhr aus der Kita ab, muss ich mich sputen. Direkt nach hause gehen wir selten – doch viele Aktivitäten sind bei einer Stunde im „Hellen“ nicht möglich. Hier unsere Top 5.

Platz 1 geht an die hungrigen Enten. Das Füttern an sich dauert ja nicht lange, aber im Grünen kann Melina frei laufen, Blättersammeln oder Eichhörnchen beobachten. Und nach einer Stunde ist das Kind gut gelüftet und ich durchgefroren. Gesammelte Blätter haben den Vorteil, dass sie zu hause weiter „verarbeitet“ werden können. So werden die Kastanien bei uns noch immer zum Kochen in der Spielküche verwendet.

Platz 2: Busfahren. So simpel für uns, so aufregend für die Kinder. Entweder man hat bereits eine Monatskarte oder muss sich halt ein Ticket kaufen. Doch selbst dann ist es eine preisgünstige Alternative zum Spielcafe oder Frieren auf dem Spielplatz. Melina, Freddie und ich sind die gesamte Strecke hin und wieder zurück gefahren. Wir konnten Baustellen und Krankenwagen beobachten, Leute die ein- und aussteigen und die Verkehrsregeln vertiefen.

Platz 3 belegt die Bibliothek. Während der Studienzeit war ich dort regelmäßig zu finden, mit dem Umzug nach Berlin hörte das allerdings auf. Warum eigentlich? Mit dem ersten Kind habe ich mich wieder angemeldet – für 10 Euro im Jahr! Bei uns ist die Kinderecke wirklich gemütlich eingerichtet. Lädt zum Lesen und Verweilen ein. Für Freddie nehme ich eine Decke mit, so kann er auf dem Boden liegen und rasseln und gucken. Alle sind glücklich und ein paar neue Bücher lernt man da auch mal kennen. Nicht zu vergessen die Gesellschaftsspiele, die ja nun auch langsam interessant für uns werden und schnell eine Stunde vergehen lassen.

Platz 4: Einkaufen. Dürfte Melina entscheiden, würden wir wohl jeden Tag zu Rossmann und Rewe gehen – wegen der Kindereinkaufswagen. Hinzu kommt, dass der Rossmann im Einkaufscenter liegt und es somit Rolltreppen gibt. Hoch. Runter. Hoch. Runter. Hoch…

An fünfter Stelle steht das Puppentheater. Melina ist jetzt knapp 2 1/2 Jahre alt und (endlich) alt genug dafür. Bei uns im die Ecke werden Stücke ab 2 Jahre angeboten – sprich, das Stück geht nur dreißig Minuten, es wird gesungen und zum Mitmachen animiert. Die perfekte Unterhaltung für einen Nachmittag.

Jetzt, wo ich die Möglichkeiten so niederschreibe, finde ich den Herbst und Winter vielleicht doch nicht so schlecht. Zumal ich auch noch eine To-Do-Liste habe: Schwimmhalle, Keramikwerkstatt (Kinder können dort Rohlinge bemalen), Mitmachmuseum.

Viel Spaß wünscht euch Jette!



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