hier wird gemotzt und gel(i)ebt

Lasst den Vätern Zeit zum Atmen!

Meine Welt besteht aus Müttern, Kindern (irgendwie logisch) und der Kritik an den Vätern. Er könnte ja auch mal das Kind ins Bett bringen. Nie kocht ER mal. Ihm ist gar nicht bewusst, wie es ist, sich den ganzen Tag um ein Kind zu kümmern. Muttersein ist ein 24-Stunden-Job. Liebe Frauen, glaubt mir, egal wie stressig unser Alltag ist, wir wollen nicht tauschen.Es ist nicht immer einfach, sich in die Situation anderer hineinzuversetzen. Doch die Rolle des Mannes hat sich in den letzten Jahren verändert. Sie sorgen nicht nur für eine gesicherte finanzielle Grundlage, sondern sollen auch im Haushalt helfen und einen perfekten Familienvater abgeben. Kaum zur Tür rein, nach einem acht oder gar zehn Stunden Tag im Büro, wartet schon die Frau im Flur. Streckt einem das Baby entgegen. Alarmstufe orange oder rot – mit voller Windel oder aber zumindest am weinen. Schuhe ausziehen? Keine Zeit. Ist das Kind fürs erste versorgt, geht’s weiter. Immerhin ist ja nun die ganze Wohnung durch die Straßenschuhe dreckig. Saugen könnte er ja auch mal. Immerhin erledigt sie ja sonst den ganzen Haushalt. Und was ist überhaupt mit Blumen? Er gibt sich gar keine Mühe mehr.

So neu und ungewohnt für uns die Mutterrolle ist, so neu und ungewohnt ist sie auch für unsere Männer. Während wir aber Zeit haben, uns mit der Rolle anzufreunden und auszuprobieren, geht das Alltagsleben für die Männer normal weiter. Stress, Druck und Konkurrenz im Büro. Gönnt den Männern also doch ein paar Minuten Erholung. Lasst sie ankommen. Nur so kommen sie auf lange Sicht hin gesehen auch gerne nach hause und kümmern sich schneller und mehr um die Kleinen als euch vielleicht lieb ist.



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